Künstlerberatung Stefan Kuntz

rat fuer kuenstlerinnen Nr. 129

Newsletter der Künstlerberatung Stefan Kuntz
vom 09. Januar 2018

Dies ist die Webfassung des eMail-Newsletters, den mann und frau gerne gratis abonnieren kann, in dem frau oder mann mir eine eMail schickt. Die Webfassung ist auf die reinen News beschränkt. Zu den meisten Themen gibt es mehr Informationen auf der Seite Tipps/Fundgrube, in die die Informationen aus den bisherigen Newslettern eingebaut werden. 

 

Die Themen:

 

GEMA Theater

KV-Beiträge vorläufig

Sicherheit bei Veranstaltungen

Mindesthonorare für Vorstellungen und Proben

Höhere Altersrente durch freiwillige Zahlungen?

online-Rechtsberatung

USt-Steuerbefreiung von Unterrichtsleistungen

VG Wort Geldsegen

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GEMA Theater

Der BM Tarif (Sprechtheater) bei der Gema wurde überarbeitet  und gilt seit 1.9.17. Er ist gerade für kleine Theater sehr viel günstiger, weil er sich an den tatsächlichen Einnahmen orientiert.

zuletzt aktualisiert: 9.1.2018

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KV-Beiträge vorläufig

Wer in der gesetzlichen Krankenversicherung als Selbständiger (nicht über die KSK) versichert ist, muss künftig bei schwankenden Einnahmen mit einer Beitragserstattung oder -erhöhung rechnen. Das betrifft Selbständige unter der Beitragsbemessungsgrenze von z.Zt. 53.100 €/Jahr. Sie sollten zeitnah ihren ESt-Bescheid ihrer Krankenkasse zusenden, damit ihr Beitrag endgültig abgerechnet werden kann. Tun sie das überhaupt nicht, wird der Höchstbeitrag festgesetzt.
Geringverdienende Selbständige sind bisher oft besser mit der alten Regelung gefahren, mit der der Beitrag im Voraus endgültig festgesetzt wurde. Sie sollten in Zukunft die besonderen Tarife mit sehr geringem Beitrag vorher bei der Krankenkasse beantragen und nicht warten, was die Abrechnung nach Einsenden des ESt-Bescheides ergibt. Mehr Survival Kit digital plus Kap. 6.2.2.

Petition zu Krankenversicherungsbeiträgen für geringverdienende Selbständige

9.1.2018

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Sicherheit bei Veranstaltungen

Angesichts der auf Grund von Terroranschlägen zunehmenden Angst sollte einerseits überlegt werden, wie Kultureinrichtungen die Sicherheit im Zusammenhang mit ihren Veranstaltungen erhöhen können und wie sie andererseits die Ängste ihres Publikums ernstnehmen und reduzieren können. Es gibt bereits kleine Theater, die Wachleute engagieren, um Taschenkontrollen bei ihrem Publikum vorzunehmen. Gründliche Einlasskontrollen und Taschenverbot können auch kontraproduktiv wirken.

9.1.2018

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Mindesthonorare für Vorstellungen und Proben

Der Bundesverband Freie Darstellende Künste (BFDK) empfiehlt für Vorstellungen ein Mindesthonorar in Höhe von 280,– Euro (ohne KSK-Mitgliedschaft) bzw. von 250,– Euro (mit KSK-Mitgliedschaft) sowie für Proben (pro Tag/pro Darsteller*in bzw. pro Tag/pro Akteur*in) ein Mindesthonorar in Höhe von 130,– Euro (ohne KSK-Mitgliedschaft) bzw. von 105, ­– Euro (mit KSK-Mitgliedschaft). Mehr

9.1.2018

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Höhere Altersrente durch freiwillige Zahlungen?

Die Erhöhung der Rente durch zusätzliche Einzahlungen in die gesetzliche Rentenversicherung funktioniert nur über einen Umweg. Pflichtversicherte müssen dazu die Regelungen für den vorzeitigen Ruhestand in Anspruch nehmen. Einzahlungen bedeuten nicht, dass frau auch wirklich früher in den Ruhestand gehen muss. Jeder kann sich bis zur Rente noch entscheiden, doch weiterzuarbeiten. Tut man das, wirkt die eigentlich als "Ausgleichszahlung" gedachte Summe als Erhöhung der gesetzlichen Rente. Solche Ausgleichzahlungen sind seit 1.7.17 ab 50 Jahre möglich. Mehr. Ob das Ganze individuell sinnvoll ist, sollte frau nach einer Beratungsstelle der Dt. Rentenversicherung erfragen. Mehr im Survival Kit digital plus Kap. 6.1.10

9.1.2018

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online-Rechtsberatung

Wer überhaupt online-Rechtsberatung in Anspruch nehmen möchte (und nicht doch lieber zum Anwalt seines Vertrauens geht), ist wohl nach Recherchen von finanztest 12/2017 mit der Deutschen Anwaltshotline gut bedient.

9.1.2018

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USt-Steuerbefreiung von Unterrichtsleistungen

Der BFH hat dem EuGH dazu diverse Fragen vorgelegt (Beschluss v. 16.3.2017, VR 38/16). Die Fragen sind so allgemein, dass auch andere Unterrichtsleistungen davon betroffen sein könnten (z.B. auch Theater- und Tanzschulen). Es empfiehlt sich daher, den Fortgang des EuGH-Verfahrens (C-449/17) zu verfolgen.

9.1.2018

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VG Wort Geldsegen

Autoren freuen sich über fette Tantiemen-Zahlungen zum Jahreswechsel. Sie resultieren einerseits aus Nachzahlungen auf Grund von geänderter Rechtsprechung zum Verlagsanteil und andererseits aus erzwungener Auflösung von Rücklagen. Der ganze Geldsegen ist allerdings vorläufig. Also Vorsicht beim Verjücken. Es könnte sein, dass die VG Wort die Zahlungen zurückfordern muss.
Bei der zugesandten Abrechnung sieht frau, wie lukrativ die Meldung auch digital publizierter Werke ist.

9.1.2018

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zuletzt aktualisiert: 9.1.2018