Künstlerberatung Stefan Kuntz

Weiterhin freiwillige Berufsunfallversicherung über die VBG? (Special)

Die Gefahrenklassen in der VBG sind hoch.

(Beispiele):
Unternehmen für Kunst und Kultur:
3 (2010), 3,51 (2011)
Unternehmen zur Freizeitgestaltung:
2,94(2010), 3,51 (2011)
Veranstaltungsunternehmen:
1,68 (2010), 0,43 (2011)
Zusammenschluss zur Verfolgung gemeinsamer Interessen: 1,36 (2010), 0,59 (2011)
Die Gefahrenklassen haben sich in den letzten Jahren ständig verändert und führten für den Kulturbereich zu Beitragssteigerungen. Das soll jetzt erst mal zu Ende sein, sagt die VBG.
http://www.vbg.de/imperia/md/content/produkte/downloads/gefahrtarif2011.pdf
http://www.vbg.de/imperia/md/content/produkte/downloads/hinweise_zur_branchenzuordnung_gt2011.pdf

Mindestbeitrag für freiwillig versicherte Künstler 2012 ca. 530 €. Angesichts dieser drastischen Erhöhung, muss jeder überlegen, ob er sich nicht doch einer anderen, preiswerteren Gefahrenklasse zuordnen kann, oder ob es für ihn eine alternative Berufsunfallversicherung gibt (möglicherweise kann eine Privatunfallversicherung erweitert werden auf den Bereich 'Berufliches Risiko') oder ob er ganz darauf verzichten will und er deshalb die Mitgliedschaft in der VBG kündigt (möglich zum Ende jeden Monats). ABER: bei privaten Versicherungen werden keine REHA-Maßnahmen gezahlt; Künstler werden ungern bis gar nicht akzeptiert oder es werden berufstypische Ausschlüsse gemacht. Als sinnvolle Alternativen sehe ich eine Alterszusatzversorgung bei der VddB oder eine Rentenversicherung bei der VBLU. (Mehr auf Anfrage oder im Survival Kit!)
Der Beitrag für die VBG ist für Einzelunternehmer und GbR-Gesellschafter als Betriebsausgabe absetzbar. Leistungen bei Arbeitsunfähigkeit je Verletztengeldtag ca. 68 €
Vollrente jährlich 19.600 €
20 % Teilrente jährlich 3.920 €
Unternehmen mit Angestellten haben keine Chance auszusteigen. Sie müssen Mitglied der BG sein.
BG-Mitglieder können gratis an komfortablen Seminaren teilnehmen, u.a. zu Rückenproblemen, Veranstaltungssicherheit, Websitengestaltung, Rhetorik. 19.10.2010 aktualisiert 11.2.14

 

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zuletzt aktualisiert: 06.01.2012